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Der Ehrwürdige Geshe Tenzin Dhargye ist ein aufrichtiger und wahrer spiritueller Meister der Tibetisch-Buddhistischen Tradition und ein anerkannter Gelehrter der Buddhistischen Wissenschaft, Philosophie und Religion. Geshe Tenzin Dhargye ist spiritueller Direktor unseres Zentrums TDC und Direktor des Tibetzentrums - Internationales Institut für Höhere Tibetische Studien (IIHTS), in Hüttenberg. (www.tibetcenter.at). Geshe Dhargye wurde 1968 in Indien geboren, nach der Flucht seiner Eltern ins Exil anlässlich der chinesischen Invasion von Tibet. Im Alter von neun Jahren trat Geshe-la in das Sera Mey Kloster in Südindien ein. Seine spirituelle Ausbildung lag in der Zuständigkeit von Seiner Eminenz, dem vormaligen Youngzin Ling Rinpoche, dem 97. in der Thronfolge der Gelugpa-Tradition und Hauptlehrer von Seiner Heiligkeit. Seitdem hat Geshe-la ausführlich und mit großer Beharrlichkeit seine Ausbildung und seine Einübung in allen fünf Sparten des Studiums der Buddhistischen Wissenschaft, Philosophie und Religion: Logik, Vollendung der Weisheit, der Mittlere Weg, Metaphysik und Ethische Disziplin, zu Ende geführt. Bereits mit 18 Jahren hatte er einen solch hohen Bildungsstand erreicht, dass er gebeten wurde, an der Kloster-Universität von Sera Mey als Lehrer tätig zu werden. Auf Grund seiner, beim logischen Debattieren unter Beweis gestellten, klaren und präzisen Denkweise, gilt er mittlerweile als einer der größten Denker im heutigen Buddhismus, und er hat an den drei berühmten, renommierten Klöstern der Gelugpa-Tradition in Indien (Sera, Drepung und Gaden) einen exzellenten Ruf als hochrangiger Experte für Buddhistische Wissenschaft und Philosophie des Inneren. Nachdem er 18 Jahre lang studiert hatte, legte er 1995, im Alter von 27 Jahren sein Abschluss-Examen ab und erhielt den Titel "Lharampa-Geshe". Dies ist der höchste Titel, der einem nur nach der höchsten Vervollkommnung und nach dem tiefgründigen Studium der buddhistischen Sutren in der Gelugpa-Tradition verliehen werden kann. Weiters trat er 1995 dem angesehenen Gyudmey Tantric Monastery bei und beendete auch hier sein Studium erfolgreich mit dem Erlangen des Titels "Ngagrampa" (der höchste Titel im Bereich der tantrischen buddhistischen Studien). Seine herausragenden Qualitäten wurden in den größten Gelugpa-Klöstern von Indien anerkannt und gewürdigt, und auf Grund seiner intellektuellen Fähigkeiten agierte er auch als Lehrer der Sera Mey Mönche in den Jahren 1986-1995, noch während seines Studiums dort. Auch von der Gyudmey Tantric Monastery wurde er, während seines Aufenthaltes dort 1995-1996, gebeten, Belehrungen zu geben. 1996 reiste er zum ersten Mal in die westliche Welt und gab in verschiedenen europäischen Ländern Belehrungen in buddhistischer Wissenschaft, Philosophie und Religion. Er wurde jedoch noch während seiner Europa-Reise 1997 von Seiner Heiligkeit dazu aufgefordert, nach Dharamsala zu kommen, wo er dann als spiritueller Lehrer (Lama) gebeten wurde, buddhistische Lehrseminare für die Tibeter im Exil zu halten. Und so lehrte er in der Tibetischen Gemeinschaft, in Schulen, in Klöstern (im Namgyal Kloster, im Kloster Seiner Heiligkeit; im Gadhong Kloster; und im Gadhen Chöling Nonnenkloster) bis zum Jahre 2000. Zur gleichen Zeit ist er viel gereist, um Menschen in Asien, Europa und USA den Buddhismus näher zu bringen. 1999 bis 2000 war Geshe-la Gastdozent an der Universität von Virginia, USA, wo er mit Professor Jeffrey Hopkins zusammenarbeitete. Im Jahre 2000 ernannte Seine Heiligkeit, der 14. Dalai Lama, Geshe-la zum spitiruellen Lehrer am She Drup Ling Buddhistisches Zentrum in Graz, Österreich, wo er zahlreiche Belehrungen, u.a. auch zum Kalachakra Tantra, gegeben hat. Gleichzeitig war er bei der Organisation vom Kalachakra-Event in Graz als spiritueller Direktor beratend tätig. Diese Veranstaltung war mit Teilnehmern aus 72 Ländern äußerst erfolgreich. 2003 gründete Geshe-la das Tibetisch-Buddhistische Zentrum Thekchen Dho-ngag Choeling (TDC) in Salzburg, das seit 2005 anerkannter Buddhistischer Orden ist. Von 2003-2005 ist Geshe-la durch die ganze Welt gereist, um Belehrungen zu geben; ein besonderer Beweis seiner Praxis der Liebe und des Mitgefühls lieferte seine Reise nach Taiwan 2003, wo er in dem von der SARS schwer heimgesuchten Land, gelehrt hat. 2005 bat ihn Seine Heiligkeit, der 14. Dalai Lama, dann endgültig nach Österreich zu gehen, und übertrug ihm die nunmehr lebenslange Aufgabe, dazu beizutragen, Kulturen zu versöhnen und die Vision des Dalai Lama von globalen menschlichen Werten und allgemeingültiger Ethik zu verwirklichen, und mit diesen Zielen vor Augen dann die Verantwortung für das Tibetzentrum IIHTS in Hüttenberg zu übernehmen. Das Tibetzentrum (IIHTS) in Österreich ist eine einzigartige Einrichtung in der westlichen Welt, die authentische Bildung in den Bereichen Tibetische Medizin sowie in der Tibetischen Wissenschaft und Philosophie anbietet. Es ist ein Segen für uns alle, dass Gen Rinpoche sich in Österreich niedergelassen hat und nun seinen Schülerinnen und Schülern die kostbaren Lehren des Buddha in Form von regelmäßigen Belehrungen, Praxisanleitungen und tantrischen Einweihungen weitergibt. Zur Biographie auf der Tibetzentrum - I.I.H.T.S. Website >>> |
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